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Herzliche Einladung zu den 7. Barbara-Schadeberg-Vorlesungen am 27./28. Oktober 2016 in Bamberg (Stephanshof: Kapitelsaal)!

Unter dem Titel „Evangelische Schulen und religiöse Bildung in der Weltgesellschaft“ finden am 27. und 28. Oktober 2016 in Bamberg die 7. Barbara-Schadeberg-Vorlesungen statt. Sie fragen nach Identität und Profil evangelischer Schulen in globaler Perspektive. Die Stiftung veranstaltet die Vorlesungsreihe gemeinsam mit der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

Außerdem wird in einer abendlichen Festveranstaltung am 27. Oktober der diesjährige Barbara-Schadeberg-Preis an die Gewinnerschulen verliehen.

Genaue Angaben zum Programm sowie zur Anmeldung können dem Vorlesungsflyer entnommen werden: s. Downloads.

Info: Abgabetermin für Förderanträge 2016 (II)

Förderanträge an den Stiftungsvorstand für das Jahr 2016 (II) sind bis spätestens 24. September an die Geschäftstelle der Stiftung zu richten.

Bundespräsident Gauck zeichnet Barbara Lambrecht-Schadeberg mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse aus

Barbara Lambrecht-Schadeberg und Bundespräsident Joachim Gauck beim Empfang in Schloss Bellevue nach der Ordensverleihung im Kreise ihrer Gäste.

Anlässlich einer Feierstunde im Schloss Bellevue hat Bundespräsident Joachim Gauck Barbara Lambrecht-Schadeberg, Mitinhaberin der Krombacher Brauerei, mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Insbesondere hob der Bundespräsident hervor, dass mit Barbara Lambrecht-Schadeberg eine würdige Person geehrt worden sei, die „zu Recht für ihr vorbildliches soziales und kulturelles Engagement ausgezeichnet“ würde. Er betonte dabei, dass es gerade dieser Bürgergeist sei, der das Gemeinwesen voranbringe.

Barbara Lambrecht-Schadeberg hat mit ihrem seit Jahren gleichermaßen großartigen bürgerschaftlichen wie großzügigen finanziellen Einsatz ganz maßgeblich dafür gesorgt, dass die großen kulturellen Institutionen des Siegerlandes entstehen und erhalten werden konnten. Sie ist als 1. Vorsitzende des Fördervereins eng der Philharmonie Südwestfalen verbunden und setzt sich für die Förderung junger Nachwuchstalente im Orchester ein. In ihrer eigenen Barbara-Schadeberg-Stiftung ist sie seit der Gründung 1993/1994 1. Vorsitzende im Vorstand und im Kuratorium und wirkt bei den Planungen und der Umsetzung der Stiftungsarbeit zum Aufbau und zur Förderung evangelischer Schulen aktiv mit. Ihr weiteres Engagement im sozialen Bereich ist begründet in ihrem Anliegen, altersgerechtes Wohnen zu ermöglichen und sozial schwache Menschen in der dritten Lebensphase zu unterstützen.

Neben dem sozialen und kulturellen Engagement steht der Einsatz von Frau Lambrecht-Schadeberg für die Bildende Kunst. So setzte sie sich ab 1990 intensiv für die Verwirklichung des Museums für Gegenwartskunst in Siegen ein, das sich heute auf hohem internationalen Niveau präsentiert. Die Finanzierung des Betriebs des Siegener Museums für Gegenwartskunst durch die 1997 gegründete Peter-Paul-Rubens-Stiftung und dessen Absicherung durch eine „private-public partnership“ mit dem Land NRW, dem Kreis Siegen-Wittgenstein, der Sparkasse Siegen und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe lag ihr dabei sehr am Herzen. Die öffentliche Hand stiftete rund 5 Mio. Euro und Barbara Lambrecht-Schadeberg 10,5 Mio. Euro ins Kapital der Peter-Paul-Rubens-Stiftung zu.
Ihre herausragende Kunstsammlung, die über 150 bedeutende Werke des 20. Jahrhunderts umfasst, hat Barbara Lambrecht-Schadeberg dem Museum für Gegenwartskunst in Siegen 2001 als Dauerleihgabe zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus hat sich Barbara Lambrecht-Schadeberg verpflichtet, den noch nicht der Stiftung zu Eigentum übertragenen Teil der Sammlung der Rubens-Preisträger spätestens von Todes wegen zuzustiften. In dieser Sammlung befinden sich Werke u.a. von Giorgio Morandi, Emil Schumacher, Cy Twombly, Fritz Winter, Sigmar Polke und Francis Bacon.

In dieser aktiven Beteiligung an kulturellen und sozialen Werken erschöpft sich das Engagement von Barbara Lambrecht-Schadeberg jedoch bei weitem nicht. Es sind an herausragenden Tätigkeiten des Weiteren eine seit Jahrzehnten umfängliche Förderung des Diakonischen Werks der Evangelischen Kirche Deutschlands, insbesondere deren Katastrophenhilfe sowie die Unterstützung der Katastrophenhilfe des Deutschen Roten Kreuzes zu nennen.

Nicht vergessen hat Barbara Lambrecht-Schadeberg dabei, dass ihr Engagement erst durch den wirtschaftlichen Erfolg ihres Unternehmens möglich wurde. „Nur durch die Entwicklung der Krombacher Brauerei zu einer der führenden Premiumbrauereien in Deutschland ist es mir möglich, mein Engagement derart vielfältig zu gestalten. Die Krombacher Brauerei ist eng verwurzelt in der Region des Siegerlandes, und ich bin dankbar dafür, dass ich der Region und den Menschen, die dort leben, etwas zurückgeben kann.“ Barbara Lambrecht ist der festen Überzeugung, dass Kultur Identität stiftet, Lebensqualität schafft und somit auch zu einem wirtschaftlich relevanten Standortfaktor werden kann. Sie steht indessen nicht nur für kulturelles Engagement, sondern hat aus ihrem christlichen Grundverständnis heraus auch soziale Projekte ins Leben gerufen. „Die weltlichen Güter, mit denen ich gesegnet bin, verstehe ich als Leihgabe zum rechten Gebrauch und dazu gehört für mich auch, andere daran teilhaben zu lassen.“

18. Band „Schule auf dem Weg“ in der Reihe „Schule in evangelischer Trägerschaft“ erschienen

In der Reihe „Schule in evangelischer Trägerschaft“ des Waxmann Verlags Münster ist aktuell der 18. Band „Schule auf dem Weg“ erschienen.

Uta Hallwirth, Leiterin der von der Barbara-Schadeberg-Stiftung mitgetragenen Wissenschaftlichen Arbeitsstelle Evangelische Schule im Kirchenamt der EKD/Hannover, schildert den Schulentwicklungsprozess der Wichern-Schule Hamburg (Haupt- und Realschule) zu einer Reformschule/Stadtteilschule.
 

Barbara-Schadeberg-Vorlesungen 2016 – Evangelische Schulen und religiöse Bildung in der Weltgesellschaft

Termin bitte vormerken: Die Barbara-Schadeberg-Vorlesungen 2016 – zum Thema Evangelische Schulen und religiöse Bildung in der Weltgesellschaft – werden am 27./28. Oktober 2016 an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg stattfinden. Dazu wird schon jetzt herzlich eingeladen!

Info: Abgabetermin für Förderanträge 2016 (I)

Förderanträge an den Stiftungsvorstand für das Jahr 2016 (I) sind bis spätestens 24. März 2016 an die Geschäftsstelle der Stiftung zu richten.

Barbara-Schadeberg-Preis 2016: Ausschreibung des Wettbewerbs für evangelische Schulen und Internate veröffentlicht

Die allgemeinbildenden evangelischen Schulen in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland sind eingeladen, am Wettbewerb der Barbara-Schadeberg-Stiftung im Jahr 2016 teilzunehmen:

WETTBEWERB
UM DEN BARBARA-SCHADEBERG-PREIS EVANGELISCHE SCHULE

Die Barbara-Schadeberg-Stiftung prämiert und dokumentiert alle drei Jahre Beispiele eigenständiger Entwicklungen in evangelischen Schulen und Internaten, die für das evangelische Schulwesen und für die allgemeine Bildungsdiskussion von besonderem Interesse sind.

Die Barbara-Schadeberg-Stiftung schreibt hiermit für das Jahr 2016 einen Preis aus zum Thema

EVANGELISCHE SCHULEN IN DER EINEN WELT:
PROTESTANTISCH LEBEN UND LERNEN
IM HORIZONT DER GLOBALISIERUNG

Aus welchem Anlass bzw. mit welcher Motivation hat Ihre Schule/Ihre Internat die Initiative ergriffen, die Globalisierung in der einen Welt als profilbildendes Schwerpunktthema im Schulprogramm zu verankern?
Welche theoretischen und praktischen Zugänge – sowohl im Unterricht als auch sonst im  Schulleben – wurden konzeptionell vereinbart, um den Schülerinnen und Schülern Kenntnisse zu gesellschaftspolitischen, ökonomischen und theologischen Entwicklungsprozessen in der globalisierten Welt zu vermitteln, darüber hinaus um Verständnis und Empathie hinsichtlich der damit gegebenen Gefährdungen wie Chancen für unsere Gegenwart und Zukunft zu wecken?
Welche innerschulischen Aktivitäten und/oder Kooperationen/Vernetzungen z.B. mit Kirchengemeinden/Kirchenkreisen bzw. mit außerschulischen Partnern in der weltweiten Ökumene fördern Möglichkeiten der Teilhabe und Erfahrung persönlicher Wirksamkeit sowie der Mitverantwortung für die eine Welt aus christlicher Perspektive?

Der Wettbewerb soll dokumentieren, wie sich protestantisches Profil an evangelischen Schulen und Internaten im Horizont der Globalisierung entfaltet. Vielfalt und Verschiedenheit der Ideen, die den Blick darauf im Sinne einer ‚anderen Globalisierung‘ aus christlicher Verantwortung im Schulprogramm erkennbar und erlebbar machen, sind dabei ausdrücklich erwünscht: Gottesdienstlich-liturgische Formen interessieren hier ebenso wie Unterrichtsbeispiele, Engagements in Arbeitsgemeinschaften, ökumenische Partnerschaftsprojekte/Netzwerke mit Schulen weltweit u.a.m.

Alle allgemeinbildenden evangelischen Schulen und Internate sind zu diesem sechsten Wett-bewerb der Barbara-Schadeberg-Stiftung eingeladen!

1. Preis: 5.000 € – 2. Preis: 3.000 € – 3. Preis: 2.000 €

Die Jury bildet ein Expertenteam aus Wissenschaft, Schulpraxis und Schulverwaltung.

Ihre Bewerbungen richten Sie an die Geschäftsstelle der Barbara-Schadeberg-Stiftung:
Frau OStD’ i.R. Christel Ruth Kaiser, Steinatal 14, 34628 Willingshausen-Steinatal

Einsendeschluss: 1. August 2016

Die Preisverleihung erfolgt im Oktober 2016 durch die Stifterin und Vorsitzende der Stiftung, Frau Barbara Lambrecht-Schadeberg, im Rahmen der Barbara-Schadeberg-Vorlesungen an der Universität Bamberg.

Hinweise für die formale und inhaltliche Anfertigung Ihrer Bewerbung:

Ihre übersichtlich strukturierte schriftliche Bewerbung soll im Textteil mindestens 10 Druckseiten (12pkt/1,5-zeilig), höchstens aber 20 Seiten umfassen; erwartet wird zudem eine den Text nachvollziehbar veranschaulichende mediale Präsentation (als Anlage o.ä.).

Ihre Bewerbung soll deutlich machen, auf welche Weise Ihre Schule/Ihr Internat ein Konzept zur kritischen Wahrnehmung und Mitgestaltung einer „anderen Globalisierung“ aus evangelischer Perspektive entwickelt hat: Welche Unterrichtsfächer/-themen und Arbeitsgemeinschaften, gelebte Traditionen bzw. regelmäßig stattfindenden Projekte von Dauer prägen das Schulprogramm?

Dabei sollen Antworten auf folgende Fragen gegeben werden:

  • Wie entstand die Idee zur Implantierung des Themenfeldes „Globalisierung“ für Ihr Schulprogramm?
  • Mit welchen Teilaspekten/-schritten wurde die Thematik zu einem evangelisch profilierten Konzept entwickelt? Und wer war/ist an der Entwicklung und Umsetzung beteiligt?
  • Inwiefern entspricht dieses Konzept den spezifischen Anforderungen an ein Schwerpunktthema in einer evangelischen Schule/in einem evangelischen Internat?
  • Wie werden Umsetzung und Wirkung des Konzepts überprüft und dokumentiert? Und zu welchen Ergebnissen führte die bisherige Evaluation?
  • Wie wird die Nachhaltigkeit des Konzepts gesichert, bzw. wie soll es auf Zukunft weiterentwickelt werden?

Jury und Stiftungsvorstand sind gespannt, wie evangelische Schulen und Internate mit ihren konzeptionellen Ideen Impulse aussenden, den Herausforderung der Globalisierung reflektiert, verantwortungsbewusst und engagiert zu begegnen.

Willingshausen-Steinatal, im Juni 2015


         OStD’ i.R. Christel Ruth Kaiser
                         2. Vorsitzende

 

Siehe dazu auch: Barbara-Schadeberg-Preis

Den Text dieser Ausschreibung können Sie auch als PDF oder unter Downloads herunterladen.

Info: Abgabetermin für Förderanträge 2015 (II)

Förderanträge an den Stiftungsvorstand für das Jahr 2015 (II) sind spätestens bis zum 15.10.2015 an die Geschäftsstelle der Stiftung zu richten.

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