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Barbara-Schadeberg-Vorlesungen 2016 – Evangelische Schulen und religiöse Bildung in der Weltgesellschaft

Termin bitte vormerken: Die Barbara-Schadeberg-Vorlesungen 2016 – zum Thema Evangelische Schulen und religiöse Bildung in der Weltgesellschaft – werden am 27./28. Oktober 2016 an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg stattfinden. Dazu wird schon jetzt herzlich eingeladen!

Info: Abgabetermin für Förderanträge 2016 (I)

Förderanträge an den Stiftungsvorstand für das Jahr 2016 (I) sind bis spätestens 24. März 2016 an die Geschäftsstelle der Stiftung zu richten.

Barbara-Schadeberg-Preis 2016: Ausschreibung des Wettbewerbs für evangelische Schulen und Internate veröffentlicht

Die allgemeinbildenden evangelischen Schulen in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland sind eingeladen, am Wettbewerb der Barbara-Schadeberg-Stiftung im Jahr 2016 teilzunehmen:

WETTBEWERB
UM DEN BARBARA-SCHADEBERG-PREIS EVANGELISCHE SCHULE

Die Barbara-Schadeberg-Stiftung prämiert und dokumentiert alle drei Jahre Beispiele eigenständiger Entwicklungen in evangelischen Schulen und Internaten, die für das evangelische Schulwesen und für die allgemeine Bildungsdiskussion von besonderem Interesse sind.

Die Barbara-Schadeberg-Stiftung schreibt hiermit für das Jahr 2016 einen Preis aus zum Thema

EVANGELISCHE SCHULEN IN DER EINEN WELT:
PROTESTANTISCH LEBEN UND LERNEN
IM HORIZONT DER GLOBALISIERUNG

Aus welchem Anlass bzw. mit welcher Motivation hat Ihre Schule/Ihre Internat die Initiative ergriffen, die Globalisierung in der einen Welt als profilbildendes Schwerpunktthema im Schulprogramm zu verankern?
Welche theoretischen und praktischen Zugänge – sowohl im Unterricht als auch sonst im  Schulleben – wurden konzeptionell vereinbart, um den Schülerinnen und Schülern Kenntnisse zu gesellschaftspolitischen, ökonomischen und theologischen Entwicklungsprozessen in der globalisierten Welt zu vermitteln, darüber hinaus um Verständnis und Empathie hinsichtlich der damit gegebenen Gefährdungen wie Chancen für unsere Gegenwart und Zukunft zu wecken?
Welche innerschulischen Aktivitäten und/oder Kooperationen/Vernetzungen z.B. mit Kirchengemeinden/Kirchenkreisen bzw. mit außerschulischen Partnern in der weltweiten Ökumene fördern Möglichkeiten der Teilhabe und Erfahrung persönlicher Wirksamkeit sowie der Mitverantwortung für die eine Welt aus christlicher Perspektive?

Der Wettbewerb soll dokumentieren, wie sich protestantisches Profil an evangelischen Schulen und Internaten im Horizont der Globalisierung entfaltet. Vielfalt und Verschiedenheit der Ideen, die den Blick darauf im Sinne einer ‚anderen Globalisierung‘ aus christlicher Verantwortung im Schulprogramm erkennbar und erlebbar machen, sind dabei ausdrücklich erwünscht: Gottesdienstlich-liturgische Formen interessieren hier ebenso wie Unterrichtsbeispiele, Engagements in Arbeitsgemeinschaften, ökumenische Partnerschaftsprojekte/Netzwerke mit Schulen weltweit u.a.m.

Alle allgemeinbildenden evangelischen Schulen und Internate sind zu diesem sechsten Wett-bewerb der Barbara-Schadeberg-Stiftung eingeladen!

1. Preis: 5.000 € – 2. Preis: 3.000 € – 3. Preis: 2.000 €

Die Jury bildet ein Expertenteam aus Wissenschaft, Schulpraxis und Schulverwaltung.

Ihre Bewerbungen richten Sie an die Geschäftsstelle der Barbara-Schadeberg-Stiftung:
Frau OStD’ i.R. Christel Ruth Kaiser, Steinatal 14, 34628 Willingshausen-Steinatal

Einsendeschluss: 1. August 2016

Die Preisverleihung erfolgt im Oktober 2016 durch die Stifterin und Vorsitzende der Stiftung, Frau Barbara Lambrecht-Schadeberg, im Rahmen der Barbara-Schadeberg-Vorlesungen an der Universität Bamberg.

Hinweise für die formale und inhaltliche Anfertigung Ihrer Bewerbung:

Ihre übersichtlich strukturierte schriftliche Bewerbung soll im Textteil mindestens 10 Druckseiten (12pkt/1,5-zeilig), höchstens aber 20 Seiten umfassen; erwartet wird zudem eine den Text nachvollziehbar veranschaulichende mediale Präsentation (als Anlage o.ä.).

Ihre Bewerbung soll deutlich machen, auf welche Weise Ihre Schule/Ihr Internat ein Konzept zur kritischen Wahrnehmung und Mitgestaltung einer „anderen Globalisierung“ aus evangelischer Perspektive entwickelt hat: Welche Unterrichtsfächer/-themen und Arbeitsgemeinschaften, gelebte Traditionen bzw. regelmäßig stattfindenden Projekte von Dauer prägen das Schulprogramm?

Dabei sollen Antworten auf folgende Fragen gegeben werden:

  • Wie entstand die Idee zur Implantierung des Themenfeldes „Globalisierung“ für Ihr Schulprogramm?
  • Mit welchen Teilaspekten/-schritten wurde die Thematik zu einem evangelisch profilierten Konzept entwickelt? Und wer war/ist an der Entwicklung und Umsetzung beteiligt?
  • Inwiefern entspricht dieses Konzept den spezifischen Anforderungen an ein Schwerpunktthema in einer evangelischen Schule/in einem evangelischen Internat?
  • Wie werden Umsetzung und Wirkung des Konzepts überprüft und dokumentiert? Und zu welchen Ergebnissen führte die bisherige Evaluation?
  • Wie wird die Nachhaltigkeit des Konzepts gesichert, bzw. wie soll es auf Zukunft weiterentwickelt werden?

Jury und Stiftungsvorstand sind gespannt, wie evangelische Schulen und Internate mit ihren konzeptionellen Ideen Impulse aussenden, den Herausforderung der Globalisierung reflektiert, verantwortungsbewusst und engagiert zu begegnen.

Willingshausen-Steinatal, im Juni 2015


         OStD’ i.R. Christel Ruth Kaiser
                         2. Vorsitzende

 

Siehe dazu auch: Barbara-Schadeberg-Preis

Den Text dieser Ausschreibung können Sie auch als PDF oder unter Downloads herunterladen.

Info: Abgabetermin für Förderanträge 2015 (II)

Förderanträge an den Stiftungsvorstand für das Jahr 2015 (II) sind spätestens bis zum 15.10.2015 an die Geschäftsstelle der Stiftung zu richten.

Info: Abgabetermin für Förderanträge 2015 (I)

Förderanträge an den Stiftungsvorstand für das Jahr 2015 (I) sind spätestens bis zum 31.03. 2015 an die Geschäftsstelle der Stiftung zu richten.

Stifterin Barbara-Lambrecht-Schadeberg mit dem James-Simon-Preis 2014 ausgezeichnet

Stifterin Barbara-Lambrecht-Schadeberg wurde am 3. Dezember 2014 in Berlin in Anwesenheit des Bundespräsidenten mit dem James-Simon-Preis 2014 ausgezeichnet.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemeldung.

Info: In der Reihe "Schule in evangelischer Trägerschaft" des Waxmann-Verlags Münster ist Anfang August der Band zu den 6. Barbara-Schadeberg-Vorlesungen 2013 in Erfurt erschienen

Säkularisierung, Entkirchlichung, Religions- und Konfessionslosigkeit einerseits – religiöse Pluralität und Rückkehr des Religiösen andererseits: populäre Schlagworte zur Markierung der religiösen Landschaft in Deutschland und Europa, die gegenwärtig gut „aufgemischt“ ist. Inwieweit berühren diese Zeitläufte den Lebensalltag evangelischer Schulen? Sollen evangelische Schulen vor dieser gesellschaftlichen Situation und Entwicklung die Augen verschließen? Sollen sie als Inseln im „Meer der Säkularität“ ihr Dasein fristen? Wohl kaum! Evangelische Schulen werden ihrem Anspruch hoher Bildungsqualität gerade dann gerecht, wenn sie sich den aktuellen Voraussetzungen stellen und als Schulen evangelisch Profil zeigen im religiösen Wandel unserer Zeit.

Die Erfurter Barbara-Schadeberg-Vorlesungen lenken religionssoziologisch, praktisch-theologisch, religionspädagogisch sowie bildungsgeschichtlich die Aufmerksamkeit sowohl auf das Phänomen weltanschaulicher Indifferenz als auch auf die Wahrnehmung einer inzwischen weit verbreiteten religiösen Pluralität. Damit dokumentieren die Beiträge gleichzeitig die Möglichkeiten evangelischer Schulen, den christlichen Glauben als lebensrelevante Praxis zu erschließen und seine Bedeutung im öffentlichen Raum zur Sprache zu bringen.

Zur Seite des Buchs beim Waxmann-Verlag

1994 – 2014: 20 Jahre Förderung des evangelischen Schulwesens durch die Barbara-Schadeberg-Stiftung

„Im Evangelium begründete Bildung und Erziehung“ zu fördern, war Ziel der Stifterin Barbara Lambrecht-Schadeberg, aus deren privatem Vermögen die Stiftung 1994 errichtet wurde. Dieses Ziel gilt bis heute. Die erwirtschafteten Erträge dienen evangelischen Schulen und Internaten sowie der wissenschaftlichen Fundierung protestantisch geprägter Bildung.

1989 hatte die Wiedervereinigung in den östlichen Bundesländern eine unerwartete Welle von Gründungen evangelischer Schulen ausgelöst. Um dieses beeindruckende Engagement spürbar zu unterstützen und abzusichern, brauchte es eine verlässliche Struktur: Am 26. Oktober 1993 wurden die Gründung und die Satzung der Barbara-Schadeberg-Stiftung notariell beurkundet, 1994 von der Evangelischen Kirche von Westfalen und vom Innenministerium Nordrhein-Westfalens genehmigt.

Schwerpunkt des Stiftungshandelns ist die Unterstützung evangelischer Schulen und Internate bei der Entwicklung ihres evangelischen Profils.

Die Wissenschaftliche Arbeitsstelle Evangelische Schule (WAES) in Hannover, getragen von der Barbara-Schadeberg-Stiftung gemeinsam mit der Evangelischen Kirche in Deutschland in enger Zusammenarbeit mit dem Comenius-Institut Münster, unterstützt die evangelischen Schulen durch Verknüpfung von Schulpraxis und Theorie in Forschung und Lehre, Ausbildung und Fortbildung.

Der Barbara-Schadeberg-Preis, ein mit 10.000 Euro dotierter Schulwettbewerb, zeichnet alle drei Jahre Beispiele gelungener Profilentwicklung an evangelische Schulen und Internaten aus.

Die Barbara-Schadeberg-Vorlesungen – ebenfalls im 3-Jahres-Rhythmus in Kooperation mit einer Universität veranstaltet – entfalten theologisch-pädagogische Kontexte, in denen das evangelische Schulwesen verankert ist.

2013 fanden die 6. Barbara-Schadeberg-Vorlesungen zum Thema „Evangelisch Profil zeigen im religiösen Wandel unserer Zeit“ in Erfurt statt. 2014 veröffentlicht, wollen diese Vorlesungen – im 20. Jahr seit Gründung der Stiftung – Impulsgeber zur Reflexion des protestantischen Bildungsbegriffs und für den Auftrag evangelischer Schulen in Gegenwart und Zukunft sein.

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