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Wechsel an der Spitze der Barbara-Schadeberg-Stiftung

Nach beinahe 25jährigem Engagement als Vorstandsvorsitzende der Barbara-Schadeberg-Stiftung hat Stifterin Barbara Lambrecht-Schadeberg aus Kreuztal-Krombach (82) die Leitung der Förderarbeit für evangelische Schulen in Deutschland und Europa an ihren Nachfolger Prof. Dr. Martin Schreiner (59), Universität Hildesheim, übergeben.

Prof. Dr. Martin Schreiner
Der Hildesheimer Professor für Evangelische Theologie und Religionspädagogik ist von Anfang an Mitglied im Kuratorium der Barbara-Schadeberg-Stiftung und seit 2006 auch Berater des Vorstands. Er habilitierte sich 1995 an der LMU München mit einer Arbeit über evangelische Schulen als Lernorten christlicher Weltverantwortung und gilt seitdem deutschlandweit als Experte für Theorie und Praxis evangelischer Schulen. Seit 2013 ist er Vizepräsident für Stiftungsentwicklung an der Stiftung Universität Hildesheim. Er sagt: „An evangelischen Schulen ist religiöse Bildung selbstverständlicher Teil allgemeiner Bildung. Evangelische Schulen resignieren nicht, sondern prosignieren: Sie stehen für etwas ein, nämlich für die Erfahrbarkeit der Menschenfreundlichkeit des christlichen Gottes. Sie bieten Ermöglichungsräume für eine religionssensible Schulkultur inklusive interkultureller und interreligiöser Bildung.“ Er teilt die Überzeugung des Global Pedagogical Network – Joining in Reformation (GPENreformation), dass evangelische Schulen einen wichtigen Beitrag zur Achtung der menschlichen Würde und zum Gemeinwohl leisten, indem sie bestrebt sind, eine Kultur der Hoffnung, des Dienstes am Anderen und der Entfaltung eines und einer jeden zu entwickeln. Dadurch sollen die Lehrkräfte und die Lernenden in die Lage versetzt werden, mit Zuversicht in die Zukunft zu gehen.

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